Älterenschaftsausflug nach Ottery St. Mary

Älterenschaftsausflug  zur Partnergruppe nach Ottery St. Mary

In Ilsfelds Partnerstadt Ottery St. Mary fand wie jedes Jahr das traditionelle Tar Barrels statt. Nachdem die Pfadfinder von dort oft genug davon erzählt hatten, beschlossen wir, mit den Pfadfindern der Älterenschaft nach England zu fahren, unsere Partnergruppe zu besuchen und uns das Ganze selbst einmal anzusehen.

 

GruppenBildLondonDaher brachen am Mittwoch, den 1.11.17, zwölf Pfadfinder der Älterenschaft nach Ottery auf. Die erste Nacht verbrachten wir in einer Jugendherberge in London. Nach unserer Ankunft und einem stärkenden Besuch im Pub schauten wir uns einige der großen Sehenswürdigkeiten wie Big Ben, das London Eye und Picadilly Circus an. Am nächsten Tag brachen wir zu einem Spaziergang zum Buckingham Palace durch den St. James Park auf. Nach insgesamt 14 km Fußweg fuhren wir wieder Richtung Flughafen, um unseren Mietwagen zu holen. Von London bis nach Ottery St. Mary waren es über drei Stunden Fahrt, also viel Zeit, um sich an den Linksverkehr zu gewöhnen.

In Ottery St. Mary wurden wir im Pfadfinderheim untergebracht. Freundlicherweise hatte uns John Green, der Ansprechpartner dort, ein großes Frühstück gestellt, sodass wir gestärkt in den Tag starten konnten. Während unserem Spaziergang stolperten wir über die Dorfkirche, die mit ihren Bücherregalen, einer Kaffeemaschiene und einer Spielecke, zum Wohlfühlen einlud. Auch die Partnerschaftsbank von Ilsfeld auf dem alten Friedhof war schnell gefunden. Gegen Abend trafen wir uns, mangels traditioneller Britischer Küche mit John beim Inder. Nachdem alle sich mit der Speisekarte zurechtgefunden hatten, gingen wir zum Pub, um uns dort mit den anderen Pfadfindern aus Ottery zu treffen.

Am nächsten Tag fand das Tar Barrels statt. Ausgeschlafen gingen wir einkaufen und schauten uns die Vorbereitungen für das Fest an. Gegen fünf Uhr abends brachen wir zur Dorfmitte auf. Beim Tar Barrels werden brennende Teerfässer von den „Barrel Rollers“ durch die mit Bewohnern und Besuchern vollgepackten Straßen der Innenstadt getragen. Die Fässer werden einzeln vor den Wirtshäusern angezündet und sobald die Flammen groß genug sind, auf die Schultern der “Barrel Rollers” gehoben.

Tar Barrels OtteryDie Jungen begannen am Nachmittag mit den kleineren Fässern. Während in Deutschland wohl eine Aufsichtsperson Tar Barrels Otterymit einem Feuerlöscher den zehn bis zwölf Jahre alten „Barrel Rollers“ hinterher gelaufen wäre, hielt der Brite hier einen Kanister mit Benzin in den Händen. Nachdem wir uns etwas eingestimmt hatten, schlenderten wir durch die Menschenmenge Richtung Dorfmitte zu einem der Punkte, an denen die großen Fässer angezündet wurden. Trotz tausenden Besuchern, waren keine Absperrungen aufgestellt. Die „Barrel Roller“ liefen durch die Menschenmenge, die dank den hohen Flammen, stets Platz machte. Beeindruckt verließen wir das Festgelände und verbrachten die letzte oder vorletzte Nacht in Ottery. Fünf von uns brachen am nächsten Morgen wieder in Richtung Heimat auf. Die restlichen sieben verbrachten noch einen weiteren Tag in Ottery und kamen am Montag wieder wohlbehalten in Deutschland an.

Wir bedanken uns nochmal bei John Green, der uns in Ottery unterstützt hat und uns willkommen geheißen hat. Außerdem geht noch ein Dankeschön an Fabian Habermaaß für die reibungslose Organisation des Ausflugs! Außerdem danken wir Bürgermeister Knödler und der Gemeinde Ilsfeld für die Unterstützung.

Gut Pfad