Gruppenbild Hajk Matho

Erster Hajk der Sippe Matho

Am vergangenen Wochende ging die Sippe Matho zum ersten Mal gemeinsam hajken. Am Samstagmorgen trafen sich fünf der dreizehn Sipplinge mit ihren drei Leitern, um in Richtung der Löwensteiner Berge aufzubrechen.

Hajktag 1

Nachdem es am frühen Morgen ein kleines bisschen geregnet hatte, war es jetzt zum Glück trocken und so konnten wir bei gutem Wetter vHajk Matho Abstatton Ilsfeld über Auenstein, Abstatt und Unterheinriet zum Vorhof wandern. Dort angekommen machten wir Halt und vesperten gemeinsam, da wir bereits die Hälfte des Weges zurückgelegt hatten. 11_4_15_Rastbild_HajkNach dem Mittagessen ging es steil hinab durch den Wald bis in den Löwensteiner Stadtteil Teusserbad und weiter zum Breitenauer See. Anschließend wanderten wir noch ein kurzes Stück am See entlang, bis wir in Weiler ankamen, wo wir unsere Wasserflaschen auffüllen konnten. Hajk MathoNun bezwangen wir, erschöpft von den bereits zurückgelegten Kilometern und Höhenmetern, noch einen letzten Anstieg, bevor wir an unserem Platz für die Nacht ankamen. Dort vertrieben wir uns die Zeit mit verschiedenen Spielen und Improtheater und aßen zu Abend. Kurz nach Sonnenuntergang waren wir alle schon so müde, dass wir in unsere Schlafsäcke krochen und bis zum nächsten Morgen schliefen.

Hajktag 2

Am Sonntag standen wir früh auf, frühstückten, packten unsere Zelte, die leider noch feucht waren, ein und setzten unseren Hajk fort, indem wir die Wälder und die – im Vergleich zu uns dünn besiedelte – Landschaft Hohenlohes durchquerten. Den (unerwartet vielen) Anstiegen begegneten wir mit Trinkpausen und Müsliriegeln. Hajk  Matho Je später es wurde, desto mehr kam die Sonne hinter den Wolken hervor, weshalb wir auch einen Stopp einlegten, um uns mit Sonnencreme einzucremen. Im weiteren Verlauf des Hajks fanden wir leider, im Gegensatz zum Samstag, keinen Tisch und keine Bänke am Wegesrand und so machten wir unsere Mittagspause einfach auf dem Waldboden. Dort vernichteten wir unser restliches Proviant und brachen wenig später wieder auf. Nun hatten wir es fast geschafft. Am frühen Nachmittag erreichten wir unser Ziel, Öhringen, wo wir uns bei strahlendem Sonnenschein zuallererst ein Eis gönnten. Im Anschluss gingen wir nur noch zum Öhringer Bahnhof, von dem wir nach kurzer Wartezeit unserer Rückreise über Heilbronn nach Ilsfeld antraten. Nach einer guten Stunde waren wir wieder dort angekommen, wo wir eineinhalb Tage zuvor losgegangen waren.

Alles in allem war es ein sehr schöner Hajk, bei dem wir in Anbetracht der Jahreszeit viel Glück mit dem Wetter hatten. Nach über vierzig zu Fuß zurückgelegten Kilometern kamen wir erschöpft, aber glücklich und mit ganz neuen Erfahrungen nach Hause.